Fuchs du hast die …gestohlen, gib sie wieder her. Nein, wir befinden uns nicht auf einem geselligen Kindergeburtstag, bei dem es um Fuchs und Gans geht. Sondern wir befinden uns inmitten des Doppelkopfspiels und auch bei diesem Kartenspiel ist ein Fuchs von wichtiger Bedeutung. Als Fuchs wird beim Doppelkopf nämlich das Karo As bezeichnet, der Trumpf mit der höchsten Augenzahl im Normalspiel. Schafft es die Kontra-Partei, diesen sogenannten Fuchs abzujagen, bekommt sie zur Belohnung sogar noch einen extra Punkt. Da ja bekanntlich beim Doppelkopf zwei Füchse im Spiel sind, können mit diesem die doppelten Sonderpunkte erzielt werden. Den Fuchs zu „erlegen“ ist also besonders lohnenswert.

Natürlich kann es vorkommen, dass auch die gegnerische Partei einen Fuchs hat und mit diesem versucht, einen Stich zu machen, um damit den Zusatzpunkt wieder aufzuheben. Oft kann auch an der Spielweise beim Doppelkopf der Füchse erkannt werden, welche Partner sozusagen gemeinsam auf Fuchsjagd gehen. Nachtrag: Blatt dabei Einsatz Vor allem bei der Spielvariante „Armut“ ist der Fuchs extrem wichtig. Die „Armut“ kann man anmelden, wenn man einen Fuchs und maximal drei andere Trümpfe auf der Hand hat. Bekommt man aber zwei Füchse auf die Hand, so kann man keine Armut mehr spielen, denn dann ist man ja reich. Wenn es doch manchmal auch nur im realen Leben so einfach wäre wie beim Doppelkopf! Ist in dieser Doppelkopf-Runde der höchste Vorbehalt die Armut, so bietet der Spieler alle Trumpfkarten einschließlich des Fuchses zum Verkauf an. So kann man im Doppelkopf in der ganzen Runde von links beginnend die Spielkarten der Reihe nach anbieten. Der Spieler der die Karten behalten möchte, tut dies kund und muss dann die entsprechende Anzahl an Karten zurück geben.