Eines der besten und abwechslungsreichen Kartenspiele, die ich kenne und gerne spiele, ist Doppelkopf. Das weit verbreitete Kartenspiel ist nicht nur bei der älteren Generation sehr beliebt, sondern kommt auch sehr gut bei jungen Menschen an. Dabei ist die ältere Generation meistens sehr ernst, sitzt beim Spielen immer recht still und konzentriert da, während sich die Jugendlichen liebend gern unterhalten. Manchmal reden die Jungen viel zu viel über die Karten oder diskutieren über das letzte Spiel, aber alles in allem wird Doppelkopf ein gern gespieltes Spiel bleiben.

Wer Skat spielen kann, hat auch nicht viele Probleme, Doppelkopf zu spielen, denn es ist dem Schafkopf sehr ähnlich. Gespielt wird eine Runde in der Regel mit vier Mann – ja, es sind natürlich auch Frauen zugelassen – und es spielen meistens zwei zusammen.

Doch liegt der besondere Reiz beim Doppelkopf darin, dass keiner während des Spiels genau weiß, wer sein Partner ist. Eigentlich kann ein Spieler sich nur orientieren, wie die anderen spielen und darauf eventuell schließen, wer zu „Re“ oder „Contra“ gehören könnte. Doch bleibt das beim Doppelkopf so lange ein Geheimnis, bis einer seine Identität aufdeckt, indem er die Kreuz Dame ausspielt. Dann kann sich sein Mitspieler mit der zweiten Kreuz Dame zu erkennen geben und diesem die Punkte zukommen lassen. Denn nur, wer die erforderlichen Punkte gesammelt hat, hat auch die Doppelkopf-Runde gewonnen.